Rückblick auf eine
bewegte und spannende Zeit

Ich erinnere mich noch gut daran:

Am 13. Juli 2003 wurde ich zum Bürgermeister der Stadt Hemer gewählt. Am 23. Juli 2003, also am Tage meines 37. Geburtstages, fand im historischen Haus Hemer die offizielle Amtseinführung statt. Mein erster Arbeitstag war der 24. Juli 2003. Seitdem sind mehr als fünf Jahre vergangen, die insbesondere zu Beginn meiner Amtszeit in persönlicher Hinsicht sehr erfolgreich, in dienstlicher Hinsicht jedoch mit einigen Tiefschlägen belegt waren.

Meine persönliche Entwicklung hat mit der Geburt unserer ersten Tochter Charlotte im Oktober 2003 sowie unserer zweiten Tochter Henriette im März 2007, wie bereits angedeutet, einen sehr positiven Verlauf genommen. Ich möchte an dieser Stelle aber das Hauptaugenmerk auf die Beurteilung der Stadtentwicklung legen. Zwischenzeitlich kann man die positive Entwicklung der Stadt Hemer fühlen und sehen.

 

Nachdem zunächst der Bundesverteidigungsminister im November 2004 angekündigt hatte, den Bundeswehrstandort Hemer zu schließen und erhebliche Steuerausfälle auf Grund des Verkaufes eines großen heimischen Unternehmens die Haushaltsicherung für Hemer erforderten, wurde der Kopf nicht in den Sand gesteckt. Im Gegenteil: Es wurde nach vorne geschaut und wir haben Chancen gesucht. An der Spitze der Ideen stand die Ausrichtung der Landesgartenschau 2010 in Hemer. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsverfahren bin ich nunmehr inmitten der Durchführungsplanung, um so gemeinsam mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Bürgerinnen und Bürgern die Landesgartenschau und die damit verbundene Stadtentwicklung voran zu bringen. Die Landesgartenschau selbst habe ich an einer anderen Stelle hier im Internet dargestellt, sodass ich darauf hier nicht näher eingehe.

Sport in Hemer

Direkt nach der Übernahme meines Amtes habe ich mich dafür eingesetzt, dass die seit langer Zeit in Hemer bestehende Forderung nach einer Modernisierung und Renovierung des Dammstadions umgesetzt wird. Bereits im Herbst 2004 konnte ich gemeinsam mit Sportlerinnen und Sportlern, insbesondere der SG Hemer und des FC Oese, das neue Dammstadion mit einem Kunstrasenplatz und einer entsprechenden Laufbahn in Betrieb nehmen.

Orts- und Stadtteile stärken

Für mich ist es auch immer wieder eine wichtige Angelegenheit, die Ortsteile zu bedenken. Die Stadt Hemer besteht aus gewachsenen Stadt- und Ortsteilen und diese genießen deshalb auch ihre eigene Identität. Insoweit ist es bei der täglichen Arbeit richtig, hieran zu denken. Deshalb verfolgte ich nachhaltig die Idee, die abgängigen Gebäude Feuerwehrgerätehaus und Dorfgemeinschaftshaus in Ispei zu veräußern und an einer exponierten Stelle ein neues Gemeinschaftshaus entstehen zu lassen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort und dem Rat ist es uns gelungen, ein neues „Schmuckkästchen“ in Ispei zu bauen.

Die Stadt hat sich sehr intensiv mit dem Eishockeysport in Deilinghofen auseinandergesetzt. Insoweit wurde auch hinsichtlich des dortigen Eishockey-Erinnerungsdenkmals ein wesentlicher Beitrag seitens der Stadt geleistet. Über die Schönheit von solchen Denkmälern lässt sich sicherlich vortrefflich streiten. Wichtig ist mir aber, dass die Thematik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger erhalten bleibt.

Schulen und Kindergärten ausbauen

Die Schulen und Kindergärten liegen mir ebenso sehr am Herzen. Deshalb habe ich alle Möglichkeiten ergriffen, hier in einem kontinuierlichen Prozess Kindergärten und Schulen zu erweitern und zu modernisieren. Richtig dürfte am Ende meiner (hoffentlich nicht nur) ersten Amtszeit auch sein, dass noch nicht alle Schulen renoviert sind. Das will ich in den kommenden Jahren angehen. Insoweit kann ich an dieser Stelle schon zusichern, dass ich im Sinne der Schülerinnen und Schüler sowie der Kinder handeln werde, denn zu einer ordentlichen Erziehung gehört, dass die „Hardware“, sprich: die Schul- und Kindergartengebäude, in einem guten Zustand ist.

Wohnen in Hemer

Vorangetrieben wurden neue Wohnbaugebiete für Hemer. Hier sind attraktive Baugebiete am Iserbach und in der Gleitbecke entstanden. In diesem Zusammenhang muss noch viel für eine familienfreundliche Stadt getan werden. Ich möchte mich weiterhin gerne dieser Aufgabe stellen.

Hemer lebens- und liebenswert machen

Weitere Projekte, die ich vorangetrieben habe, sind:

  • Gründung einer Vorstufe der Stadtstiftung gemeinsam mit den Initiatoren der Hilfsorganisation „Wenn’s im Leben brennt“

  • Gründung des Vereins „Iss mit“

  • Gründung des Fördervereins der Landesgartenschau Hemer 2010

  • Schaffung des Jugend- und Kulturzentrum am Park, nachdem die evangelische  Kirche sich dahingehend geäußert hatte, das Gebäude aufzugeben

  • Bau eines Seniorenbewegungsparcours im Friedenspark

  • Begleitung der Bauarbeiten des neuen Seniorenheims "von der Becke"

  • Beschaffung von finanziellen Mittel durch die Landesregierung für den Ausbau der Hönnetalstraße. Hier war es erforderlich, dass der zuständige Minister persönlich eine entsprechende Anweisung gab, damit der Bau gelingen konnte

  • Förderung und Ansiedelung des Zentrums für Sicherheits- und Katastrophenschutztechnik in der ehemaligen Blücherkaserne mit beabsichtigten rund 500 neuen Arbeitsplätzen, von denen schon 65 geschaffen sind

Bilder wurden teilweise aus    (-online)
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